Echte Gründe für Abmahnungen 2015: 4 Fälle unter der Lupe

gründe für Abmahungen 2015

Im Internet muss auf Einiges geachtet werden. Eine Abmahnung ist meist sehr ärgerlich und vor allem teuer.

In diesem Beitrag öffne ich für euch ein paar Fälle in Sachen Abmahnung vom Jahr 2015.

Ich habe mich für diesen Beitrag mit einigen Internet Unternehmern bezüglich deren Erfahrung mit Abmahnungen unterhalten und dabei ist die folgende Liste entstanden.

Wer schlau ist lernt was daraus für sich und seine Webseiten :) So wie Konfuzius damals bereits sagte:

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

So lasst uns aus den (leider teuren) Fehlern anderer lernen!

Folgende Zwischenfälle haben tatsächlich in diesem Jahr, 2015, ereignet:

01.) Ein Webmaster betrieb eine Webseite mit den verschiedensten Informationen so wie einigen Skripten mehrerer Programmiersprachen in einer stark von Konkurrenz besiedelten Nische. Ein Konkurrent fühlte sich wohl auf den Schlips getreten und lies besagten Webmaster abmahnen: Plagiatsvorwurf. Inhalte seien kopiert worden. Verlangt wurden über 20.000€. Anwaltskosten für die Verteidigung des Webmasters (Internet Unternehmers) beliefen sich auf 500€, Ergebnis Freispruch. Die Kosten für den Webmaster wurden erstattet.

02.) Ein Amazon Affiliate verwendet Bilder aus dem Amazon Online Shop. Ein Produkthersteller möchte nicht, dass seine Bilder auf besagter Amazon Affiliate Seite verwendet werden. Freispruch, da Amazon in den Richtlinien für Affiliate die Nutzung der Bilder erlaubt.







03.) Ein Internet Unternehmer hat auf einer bekannten Dating App den Mitgliedern seine Webadresse zugeschickt (wahrscheinlich eine Art Werbetext versendet an viele Personen). Dieses Vorgehen wurde vom Betreiber der Dating App als Spam eingestuft und hatte in den AGB angegeben, dass die App nicht für Werbung missbraucht werden darf. 1500€ musste besagter Internet Unternehmer an den Betreiber der Dating App bezahlen.

04.) Eine Abmahnung erhielt ein Blogbetreiber, welcher einen kopierten Bildausschnitt für seinen Blogpost verwendet hatte. 230€ Abmahnkosten musste er bezahlen.

 

Weitere häufige Abmahngründe:

  • Falsche Angabe von Preisen (Ist die MwSt. mit oder exkl. des angegebenen Preises? Sind die Versandkosten mit drin? Handelt es sich um das Angebot eines Kleinunternehmers ergo fehlt der Hinweis, dass die Umsatzsteuer nicht ausgewiesen werden kann?)
  • Der Klassiker: Impressum oder Datenschutz fehlen oder sind unvollständig. Diese müssen in Textform vorliegen (als Bild ist nicht erlaubt und kann ggf. abgemahnt werden).

Fazit: Keine Skripte / Inhalte kopieren, keine fremden Bilder oder Bildausschnitte verwenden, keine (App) Plattformen zuspammen, nicht das Impressum so wie Datenschutz vergessen (gute Generatoren findet man für diesen Zweck schnell bei Google) und auch nicht als Bild einbinden und alle Preise korrekt angeben bzw. kennzeichnen.

Info: Ich bin kein Anwalt und dies ist lediglich eine Auflistung von Informationen zu Abmahnungen welche ich mit Hilfe weiterer Personen zusammentragen konnte. Für Richtigkeit der Informationen von meiner Seite keine Gewähr.

 

Also: Lasst uns daraus lernen und alles gesetzeskonform bei unseren Internet Auftritten umsetzen :)

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